{"id":233,"date":"2025-07-16T22:09:13","date_gmt":"2025-07-16T20:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/?page_id=233"},"modified":"2026-01-17T15:51:24","modified_gmt":"2026-01-17T14:51:24","slug":"frueherkennung-und-fruehfoerderung-bei-zerebralparese","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/frueherkennung-und-fruehfoerderung-bei-zerebralparese\/","title":{"rendered":"Grundlagen, Studien und Erkenntnisse zur Fr\u00fcherkennung und Fr\u00fchf\u00f6rderung bei Zerebralparese"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group alignfull has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-490fa1db wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--50);padding-right:var(--wp--preset--spacing--50);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);padding-left:var(--wp--preset--spacing--50)\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Bedeutung fr\u00fcher Interventionen zeigt sich besonders deutlich bei Kindern mit einem hohen Risiko f\u00fcr Zerebralparese (CP). Zahlreiche internationale Studien belegen, dass eine fr\u00fchzeitige F\u00f6rderung \u2013 am besten noch vor dem ersten Lebensjahr \u2013 die Entwicklung der Grobmotorik und Handfunktion verbessert sowie das Risiko f\u00fcr Komplikationen wie Kontrakturen und Fehlstellungen senkt. Auch in den Bereichen Kognition und Kommunikation profitieren Kinder nachweislich von fr\u00fchen, spielerischen und elternzentrierten Programmen. Gleichzeitig st\u00e4rkt eine solche F\u00f6rderung die Kompetenzen der Eltern, reduziert Stress und erh\u00f6ht deren Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wissenschaftliche Evidenz<\/h2>\n\n\n\n<p>Meta-Analysen und randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) zeigen klar: Kinder, die fr\u00fch und gef\u00f6rdert werden, erzielen signifikant bessere Ergebnisse als Vergleichsgruppen. Besonders intensiv, individuell abgestimmte und interdisziplin\u00e4re Programme gelten als am wirksamsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong><a href=\"https:\/\/edu.eacd.org\/what-early-intervention-looks\">EACD<\/a><\/strong> (european academy of childhood disability) ist hier das ma\u00dfgebliche europ\u00e4ische Forschungs Netzwerk (ERN).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfgebliche Studien<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CP-EDIT-Studie (D\u00e4nemark)<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC10614332\/\"><strong>CP-EDIT <\/strong><\/a>(early detection and intervention trial) verbindet fr\u00fche Diagnostik mittels GMA (General Movements Assessment) und HINE (Hammersmith Infant Neurological Examination) mit familienzentrierten Fr\u00fchinterventionsprogrammen wie dem GO-PLAY (Goal Oriented ParentaL supported home ActivitY program), bei dem Eltern in der F\u00f6rderung ihrer Kinder zu Hause angeleitet werden. Untersucht wird der Einfluss der fr\u00fchen Diagnose und F\u00f6rderung auf die Entwicklung von Kindern mit CP, aber auch auf die Perspektive der Eltern. <a href=\"https:\/\/www.childhooddisability.ca\/edit-cp-toolkit\/\"><strong>CP-EDIT Toolkit f\u00fcr Eltern<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie wurde an mehreren d\u00e4nischen Kliniken durchgef\u00fchrt und umfasst rund 500 S\u00e4uglinge im Alter von 3 bis 11 Monaten, wovon etwa 300 bis zum zweiten Lebensjahr nachverfolgt werden. Sie zeigt: Fr\u00fchzeitige F\u00f6rderung f\u00fchrt zu einer besseren motorischen Entwicklung, erh\u00f6ht die elterliche Sicherheit und verbessert die Alltagskompetenz der Kinder.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchdiagnostische Verfahren: GMA und HINE<\/h3>\n\n\n\n<p>Das General Movements Assessment (GMA) erm\u00f6glicht bereits im Alter von 3 bis 5 Monaten, neurologische Auff\u00e4lligkeiten anhand von videobasierten Beobachtungen zu erkennen. Besonders das Fehlen von \u201efidgety movements\u201c gilt als starker Hinweis auf ein CP-Risiko. <a href=\"https:\/\/www.general-movements-trust.info\/47\/dates\"><strong>Ausbildung zu GMA<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Hammersmith Infant Neurological Examination (HINE) ist eine standardisierte Untersuchung f\u00fcr Kinder zwischen 2 und 24 Monaten. Sie bewertet Haltung, Tonus, Reflexe, Augenbewegungen und motorische F\u00e4higkeiten. Ein niedriger Score kann auf neurologische Auff\u00e4lligkeiten hindeuten und damit bereits fr\u00fch gezielte Therapien erm\u00f6glichen, z.\u202fB. <strong>Baby-CIMT<\/strong> bei einseitiger CP.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/Kann man k\u00fcnstliche Intelligenz in der CP-Diagnostik einsetzen?\"><strong>Kann man k\u00fcnstliche Intelligenz in der CP-Diagnostik einsetzen?<\/strong><\/a> In Norwegen wird bereits daran gearbeitet, durch Video-Analysen die auf eine gro\u00dfe Datenbank zur\u00fcckgreifen, Auff\u00e4lligkeiten zu diagnostizieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">AHA-Tests<\/h3>\n\n\n\n<p>Assisting Hand Assessments f\u00fcr unilateral betroffene Kinder messen die F\u00e4higkeiten der betroffenen Hand und helfen die fehlenden F\u00e4higkeiten zu verbessern. AHA Tests gibt es als<strong> Mini-AHA<\/strong> f\u00fcr Kleinkinder von 8-18 Monate und danach als <strong>AHA Test<\/strong> von 18 Monaten bis 18 Jahren. Weiters gibt es den <strong>BoHa<\/strong>-Test &#8211; both hands assessment.<\/p>\n\n\n\n<p>AHA Tests gelten mittlerweile international als Goldstandard.<\/p>\n\n\n\n<p>Neu ist der AHA Test<strong> <\/strong>f\u00fcr S\u00e4uglinge von 3 bis 8 Monaten, das <strong>hand assessment f\u00fcr infants<\/strong> (HAI) das auch zur Fr\u00fcherkennung genutzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausbildungen zu diesen Testungen <a href=\"https:\/\/cpteaching.com\/?v=7d0db380a5b9\">gibt es \u00fcber die australische Plattform <strong>CP Teaching<\/strong> &#8211; Cerebral palsy professional development<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>bzw. in Schweden am <strong>Karolinska Institutet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"575\" src=\"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HAI-Kurs-1024x575.png\" alt=\"online HAI Ausbildung am Karolinska Institutet in Schweden\" class=\"wp-image-484\" style=\"width:621px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HAI-Kurs-1024x575.png 1024w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HAI-Kurs-300x169.png 300w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HAI-Kurs-768x431.png 768w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HAI-Kurs-1536x863.png 1536w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HAI-Kurs.png 1846w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">LEAP-CP Trial (Australien)<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/36914182\/\"> <strong>LEAP-CP Trials<\/strong><\/a> wurde ein intensives, elternbasiertes Fr\u00fchf\u00f6rderprogramm f\u00fcr Hochrisiko-S\u00e4uglinge unter neun Monaten getestet. Die Ergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen in der Grobmotorik, Wahrnehmung und eine Reduktion des elterlichen Stresses.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Cochrane-Analyse zur Fr\u00fchintervention<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.cochranelibrary.com\/cdsr\/doi\/10.1002\/14651858.CD012409.pub2\/full\/de\"><strong>systematische Cochrane-\u00dcbersicht<\/strong><\/a> belegt, dass gezielte Fr\u00fchinterventionen \u2013 insbesondere bei Neugeborenen mit erh\u00f6htem Risiko \u2013 das Risiko f\u00fcr CP signifikant senken k\u00f6nnen, beispielsweise durch kontrollierte Hypothermie-Therapie. Multimodale F\u00f6rderprogramme mit Elternbeteiligung verbessern insbesondere im ersten Lebensjahr die motorische und kognitive Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CP-North: Leben mit CP in den nordischen L\u00e4ndern<\/h3>\n\n\n\n<p>Das <strong><a href=\"https:\/\/www.med.uio.no\/helsam\/english\/research\/projects\/cp-nordic-countries\/index.html\">Projekt CP-North<\/a> <\/strong>analysiert l\u00e4nder\u00fcbergreifend die Lebensqualit\u00e4t, Gesundheit, Bildung und soziale Teilhabe von Menschen mit CP in Schweden, Norwegen, D\u00e4nemark, Finnland und Island. Die Ergebnisse zeigen, dass fr\u00fchzeitige und koordinierte Versorgung sowie familienfreundliche Politik langfristig die Gesundheit, Lebenszufriedenheit und Integration f\u00f6rdern. Unterschiede bestehen etwa bei der Inklusion im Schulsystem oder den Unterst\u00fctzungsleistungen zwischen den L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Therapie und Versorgung<\/h2>\n\n\n\n<p>Wird CP bereits in den ersten Lebensmonaten erkannt, kann fr\u00fchzeitig mit individueller Physiotherapie und gezielter F\u00f6rderung begonnen werden. Dies erh\u00f6ht die Selbstst\u00e4ndigkeit, reduziert das Risiko sekund\u00e4rer Komplikationen und steigert die Chancen auf Integration in Regelschulen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Nord-Europa gibt es mit <a href=\"https:\/\/cpup.se\/in-english\/what-is-cpup-in-english\/\"><strong>CP-UP ein Screening und Versorgungs-Register<\/strong><\/a>, das seit seiner Einf\u00fchrung f\u00fcr eine signifikante Verbesserung des Outcomes der Patienten sorgt. So sind dort z.B. H\u00fcftluxationen bei Kindern mit CP quasi nicht mehr vorhanden. Auch die Schweiz f\u00fchrt mit <a href=\"https:\/\/www.paediatrieschweiz.ch\/schweizer-cerebralparese-register\/\"><strong>Swiss-CP-Reg<\/strong><\/a> ein solches Register und will durch das zentrale Sammeln von medizinischen Daten relevante Fragen beantworten und die Zusammenarbeit zwischen den Zentren verbessern. Ein Programm nach diesem Vorbild ist f\u00fcr \u00d6sterreich absolut zu empfehlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Situation in \u00d6sterreich<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch in \u00d6sterreich werden Verfahren wie GMA und auch HINE zunehmend eingesetzt \u2013 beispielsweise im AKH Wien oder in Programmen wie Wiennet. Dennoch besteht im Vergleich zu Modellen wie der CP-EDIT-Studie noch Entwicklungspotenzial, insbesondere bei Screening, interdisziplin\u00e4rer und intensiver Fr\u00fchf\u00f6rderung, evidenzbasierten Therapiem\u00f6glichkeiten und Elterncoaching.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes Potential hat die Nutzung von KI. Bei Ganganalysen z.B. Statt wie bisher die Daten punktuell zu erheben und darauf zu reagieren, k\u00f6nnen nun KI unterst\u00fctzt viele Daten verglichen werden, Muster erkannt und bei drohender Verschlechterung rechtzeitig interveniert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Med Uni Wien forscht zur Zeit daran. <a href=\"https:\/\/model-cp.univie.ac.at\/\"><strong>https:\/\/model-cp.univie.ac.at\/<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Evidenzbasierte Therapiestandardisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>In Australien wurde nun ein Therapiestandard entwickelt, der bereits in Teilen in Vogtareuth angewendet wird. Hierbei kommen standardisierte Testverfahren wie AHA, GMFCS, MACS oder BFMF zum Einsatz und pr\u00e4feriert Therapieans\u00e4tze, die in Studien als besonders wirksam hervorgegangen sind. Das sind insbesondere die Therapie mit <strong>Botox<\/strong>, <strong>CIMT<\/strong> und <strong>bimanuales Intensivtraining<\/strong> zur Verbesserung der motorischen F\u00e4higkeiten, <strong>Botox<\/strong> und <strong>SDR-Operationen<\/strong> zur Reduktion der Spastik und Kontrakturvermeidung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">State of Evidence Traffic Lights<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11910-020-1022-z\"><strong>Traffic Lights&nbsp;Studie<\/strong><\/a> von Iona Novak et al<strong><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11910-020-1022-z\">.<\/a><\/strong> bietet einen evidenzbasierten Leitfaden zur&nbsp;<strong>Pr\u00e4vention und Therapie von Zerebralparese (CP)<\/strong>&nbsp;bei Kindern. Sie analysiert die Wirksamkeit zahlreicher Interventionen anhand eines Ampelsystems und st\u00fctzt sich auf \u00fcber&nbsp;<strong>200 systematische Reviews<\/strong>, die zwischen 2012 und 2019 ver\u00f6ffentlicht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00fcn markierten Therapiearten sind in dieser Studie als besonders wirksam hervorgegangen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"869\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Therapie-Effizienz-Iona-Nowak-869x1024.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-249\" srcset=\"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Therapie-Effizienz-Iona-Nowak-869x1024.webp 869w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Therapie-Effizienz-Iona-Nowak-254x300.webp 254w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Therapie-Effizienz-Iona-Nowak-768x905.webp 768w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Therapie-Effizienz-Iona-Nowak-1303x1536.webp 1303w, https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Therapie-Effizienz-Iona-Nowak-1737x2048.webp 1737w\" sizes=\"auto, (max-width: 869px) 100vw, 869px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11910-020-1022-z\">State of the Evidence Traffic Lights 2019: Systematic Review of Interventions for Preventing and Treating Children with Cerebral Palsy | Current Neurology and Neuroscience Reports<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">weitere Studien<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Morgan, C. et al. (2021). Early Intervention for Children Aged O to 2 Years with or at High Risk of Cerebral Palsy: International Clinical Practice Guideline Based on Systematic Reviews. JAMA Pediatrics.&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamapediatrics.2021.0878\">https:\/\/doi.org\/10.1001\/jamapediatrics.2021.0878<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Boyd, RN., Greaves S., et al. (2025). Randomized Comparison Trial of Rehabilitation Very Early for Infants with Congenital Hemiplegia. J Pediatr. doi:&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jpeds.2024.114381\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jpeds.2024.114381<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Jackman, M. et al. (2021). Interventions to improve physical function for children and young people with cerebral palsy: international clinical practice guideline. Developmental Medicine &amp; Child Neurology.&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/dmcn.15055\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/dmcn.15055<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Greaves, S., Hoare B (2024). Upper Limb Therapy for Infants and Young Children with Unilateral Cerebral Palsy: A Clinical Framework. J Clinical Medicine.&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/jcm13226873\">https:\/\/doi.org\/10.3390\/jcm13226873<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Orton, J. et al. (2024). Early developmental intervention programmes provided post hospital discharge to prevent motor and cognitive impairment in preterm infants. Cochrane Database of Systematic Reviews. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/14651858.CD005495.pub5\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/14651858.CD005495.pub5<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Alle Studien best\u00e4tigen: Je fr\u00fcher Kinder mit (Risiko auf) Zerebralparese gezielt gef\u00f6rdert werden \u2013 idealerweise vor dem sechsten Lebensmonat \u2013, desto besser sind ihre Chancen auf Mobilit\u00e4t, Kognition und gesellschaftliche Teilhabe. Fr\u00fchzeitige Interventionen bringen nicht nur den Kindern, sondern auch ihren Familien nachhaltige Vorteile.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Kompetenzzentrum wird seit Jahren gefordert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1362108191077\/bedarf-nach-therapiezentrum-fuer-kinder-mit-zerebralparese\">https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1362108191077\/bedarf-nach-therapiezentrum-fuer-kinder-mit-zerebralparese<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1336562977082\/experten-fordern-bessere-betreuung-von-kindern-mit-zerebralparese\">Experten fordern bessere Betreuung von Kindern mit Zerebralparese &#8211; Kinder &amp; Jugendliche &#8211; derStandard.at \u203a Gesundheit<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Zahl der Pflegegeld Bezieher steigt. <\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/statistiken\/bevoelkerung-und-soziales\/sozialleistungen\/bundespflegegeld\">Pflegegeld &#8211; STATISTIK AUSTRIA &#8211; Die Informationsmanager<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Zahl der zerebralen Bewegungsst\u00f6rungen steigt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.databridgemarketresearch.com\/de\/reports\/global-cerebral-palsy-market?srsltid=AfmBOoq836gdfqYHvTs3G4W5uOIE117TVethDi7ZuMyxWheQdxvRNlYT\">Marktanalyse der Versorgungsmittelhersteller<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine fr\u00fche Intervention hat einen hohen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/research.wu.ac.at\/ws\/portalfiles\/portal\/67525122\/NPO_Kompetenzzentrum_SROI_VKKJ_Endbericht_.pdf\">Social Return on Investment.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Die Bedeutung fr\u00fcher Interventionen zeigt sich besonders deutlich bei Kindern mit einem hohen Risiko f\u00fcr Zerebralparese (CP). Zahlreiche internationale Studien belegen, dass eine fr\u00fchzeitige F\u00f6rderung \u2013 am besten noch vor dem ersten Lebensjahr \u2013 die Entwicklung der Grobmotorik und Handfunktion verbessert sowie das Risiko f\u00fcr Komplikationen wie Kontrakturen und Fehlstellungen senkt. Auch in den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-233","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=233"}],"version-history":[{"count":38,"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":674,"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/233\/revisions\/674"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/earlyintervention.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}